Donnerstag, 18. Juni 2009
Schülerstreik
sereny, 22:54h
Dieser Tage legte das junge Volk zu Deutschland ihre Aufgabe des Lernens danieder um ihren Unmut kund zu tun, über die Form ihrer Lehre. Doch anstelle, wie es einst Tradition war, nun ihren Eltern auf dem Felde zu helfen, aalen sie sich in der Sonne auf ihrem Marsch durch der Städte Zentren. Auf ihren Transparenten anmaßende Forderungen nach mehr Zeit, Geld und Rücksicht. Förderung der Persönlichkeitsentwicklung fordert der Mob. Als ob sie die Abschaffung des Rohrstockes als Strafe nicht mehr als Befreiung erachten könnten. Aber vielleicht war diese Abschaffung schon zu viel, so das Kind und Kegel nun glauben, sie dürften die selben Ansprüche erheben, wie ein vollwertiger Arbeiter.
Der geneigte Leser wird mir sicher beipflichten, dass unser Königshaus in diesen schweren Zeiten weit wichtigeres zu tun hat, als sich den Belangen irgendwelcher dahergelaufenen Kinder zu kümmern, die mehr Aufmerksamkeit wollen.
Dem Herren sei Dank, dass unsere Königin im Umgang mit Kindern erprobt ist. So weis sie, dass einem quengelndem Balg nur mit Missachtung beizukommen ist, da dieses sich sonst wohl zu einem elendem Tyrannen von Haus und Hof entwickeln täte. Und auch ihre Minister für die imperiale Versorgung für die Bälger tun es ihrer Königin gleich und gehen nicht auf die aberwitzigen Forderungen ein.
Mit etwas mehr Zeit und einer strafferen Führung dürften sich aber sicher bald auch diese beunruhigenden Proteste gelegt haben, und Zucht und Ordnung in den Klassen herrschen.
Der geneigte Leser wird mir sicher beipflichten, dass unser Königshaus in diesen schweren Zeiten weit wichtigeres zu tun hat, als sich den Belangen irgendwelcher dahergelaufenen Kinder zu kümmern, die mehr Aufmerksamkeit wollen.
Dem Herren sei Dank, dass unsere Königin im Umgang mit Kindern erprobt ist. So weis sie, dass einem quengelndem Balg nur mit Missachtung beizukommen ist, da dieses sich sonst wohl zu einem elendem Tyrannen von Haus und Hof entwickeln täte. Und auch ihre Minister für die imperiale Versorgung für die Bälger tun es ihrer Königin gleich und gehen nicht auf die aberwitzigen Forderungen ein.
Mit etwas mehr Zeit und einer strafferen Führung dürften sich aber sicher bald auch diese beunruhigenden Proteste gelegt haben, und Zucht und Ordnung in den Klassen herrschen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 12. Juni 2009
Zurück zum alten Tabak
sereny, 20:50h
Wie einige Spione berichteten, ist das Königshaus der Vereinigten Staaten von Amerika grade dabei einige einschneidende Gesetzesänderungen vorzunehmen, welche allen voran die Tabakhändler bedrücken dürfte. Eines ihrer besten Pferde im Stall die sogenannte „Ligth“-Zigarrette wird verboten.
„Light“ ist ein Wort aus dem Territorium der Angelsachsen und bedeutet „Leicht“
Und mit dem „leichten“ Schmauch-Kraut verhält es sich nicht unähnlich wie mit den leichten Mädchen. Der arme Lup, der sich nicht von seinem Laster zu befreien weis, muss sehr viel Geld löhnen um eine mäßige Befriedigung seines Dranges zu erhalten. Dieser ist aber in keinster Weise so, wie eine gottgewollte Zusammenkunft. Gefangen zwischen Schmach und Schade traut der Rauchende nicht, sich dem wahren, reinem Geschmack des Tabbaks hinzugeben. Lieber versteckt er sich hinter fadenscheinigen Heucheleien, dass die Wahre weniger Teer enthalte. Oder aber er macht es sich erträglicher durch vermeintliche zugesetzte Geschmäcker.
Und genau da schreitet ihr Herrscher nun ein und führt sein Volk zum reinen, ursprünglichen Genuss ohne Pfuscherei der Alchimisten.
Wir finden dies richtig! Schließlich käme auch keiner auf die Idee, einen Schweinebraten mit Sauerampferblättern zu bedecken um zu Behaupten, dies würde die Magenkrämpfe nach einer Völlerei verhindern - weil man ja kein Schwein äße.
Und wir wenden uns fragend an unser Königshaus, wann es auch bei uns diese Regulierung vornehmen wird.
„Light“ ist ein Wort aus dem Territorium der Angelsachsen und bedeutet „Leicht“
Und mit dem „leichten“ Schmauch-Kraut verhält es sich nicht unähnlich wie mit den leichten Mädchen. Der arme Lup, der sich nicht von seinem Laster zu befreien weis, muss sehr viel Geld löhnen um eine mäßige Befriedigung seines Dranges zu erhalten. Dieser ist aber in keinster Weise so, wie eine gottgewollte Zusammenkunft. Gefangen zwischen Schmach und Schade traut der Rauchende nicht, sich dem wahren, reinem Geschmack des Tabbaks hinzugeben. Lieber versteckt er sich hinter fadenscheinigen Heucheleien, dass die Wahre weniger Teer enthalte. Oder aber er macht es sich erträglicher durch vermeintliche zugesetzte Geschmäcker.
Und genau da schreitet ihr Herrscher nun ein und führt sein Volk zum reinen, ursprünglichen Genuss ohne Pfuscherei der Alchimisten.
Wir finden dies richtig! Schließlich käme auch keiner auf die Idee, einen Schweinebraten mit Sauerampferblättern zu bedecken um zu Behaupten, dies würde die Magenkrämpfe nach einer Völlerei verhindern - weil man ja kein Schwein äße.
Und wir wenden uns fragend an unser Königshaus, wann es auch bei uns diese Regulierung vornehmen wird.
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 6. Juni 2009
Unsere Königin krankt
sereny, 16:45h
Es sind schwere Zeiten für unser Land.
Das Vieh stirbt an einer unbekannten Seuche und rafft seine Hirten mit dahin. Armut überrollt das Land, unsere Söhne und Männer kämpfen in weiter Ferne und unsere Barden versagen einmal mehr beim musischen Wetteifern der europäischen Königreiche.
Es ist also nicht verwunderlich, das unsere geliebte Königin Angela von Merkel vor Sorge krankt. Sie sorgt sich um das Wohl ihres Volkes, wie eine weise Mutter um ihr Kind sorgt, wenn dieses im hohen Fieber da nieder liegt. Ihre Kinder sind der bei aller Leute bekannte Kutschenbauer Opel, der fahrende Händler Karstadt und viele andere. Unsere besorgte Mutter möchte natürlich allen ihrer Kinder helfen, wäre nur die Arzenei nicht so teuer. Zerrissen vom Zwiespalt muss sie nun entscheiden, wessen der Heilung am dringendsten bedarf. Für alle anderen kann sie nur Beten. Und dessen kann der geneigte Leser sich gewiss sein, sie betet Tag und Nacht am Sterbebette all jener, denen sie nicht zu helfen vermochte.
Die Ruhelosigkeit zehrt an ihren Kräften. Sie selber krankt. Eine Zofe, welche zu Hofe arbeitet, eröffnete mir dass es mit ihrer Regentschaft vielleicht bald vorbei seie. Aus verlässlicherer Quelle offenbarte mir mein Wahrsager des Vertrauens, das in der Tat sich etwas am Königlichen Hofe rütteln wird, sobald sich der September dem Ende neigt.
Das Vieh stirbt an einer unbekannten Seuche und rafft seine Hirten mit dahin. Armut überrollt das Land, unsere Söhne und Männer kämpfen in weiter Ferne und unsere Barden versagen einmal mehr beim musischen Wetteifern der europäischen Königreiche.
Es ist also nicht verwunderlich, das unsere geliebte Königin Angela von Merkel vor Sorge krankt. Sie sorgt sich um das Wohl ihres Volkes, wie eine weise Mutter um ihr Kind sorgt, wenn dieses im hohen Fieber da nieder liegt. Ihre Kinder sind der bei aller Leute bekannte Kutschenbauer Opel, der fahrende Händler Karstadt und viele andere. Unsere besorgte Mutter möchte natürlich allen ihrer Kinder helfen, wäre nur die Arzenei nicht so teuer. Zerrissen vom Zwiespalt muss sie nun entscheiden, wessen der Heilung am dringendsten bedarf. Für alle anderen kann sie nur Beten. Und dessen kann der geneigte Leser sich gewiss sein, sie betet Tag und Nacht am Sterbebette all jener, denen sie nicht zu helfen vermochte.
Die Ruhelosigkeit zehrt an ihren Kräften. Sie selber krankt. Eine Zofe, welche zu Hofe arbeitet, eröffnete mir dass es mit ihrer Regentschaft vielleicht bald vorbei seie. Aus verlässlicherer Quelle offenbarte mir mein Wahrsager des Vertrauens, das in der Tat sich etwas am Königlichen Hofe rütteln wird, sobald sich der September dem Ende neigt.
... link (0 Kommentare) ... comment